Elektrisches Fliegen - die Zukunftsperspektive

Electric Flight
Erstausgabe 13.4.2015
11.05.2018
Meilensteine des Elektroflugs  Bereits 1973 Heini Brditschka mit einer HB-3 und Elektroantrieb. 1981 flog als erster Deutscher der Heidelberger Karl Friedel mit dem Elektro-Windspiel anläss- lich der RMF (AERO) in Fried- richshafen.
Startseite
Neues aus der Elektroflug-Szene:
Bild: Pipistrel
Hubmotoren und ein Schubmotor für das eVTOL-Konzept von Pipstrel
Bild: Pipistrel
Mit   einer   Verzögerung   von   8   Mona- ten   begannen   in   Hønefoss   Airport, Eggemoen,     nördlich     von     Oslo/ Norwegen   die   ersten   Rollversuche des     Hybridfliegers     Equator     P2 Xcursion.   Entwickler   Tomas   Brød- reskift    startete    erst    vor    kurzem eine   Crowdfunding-Kampagne   mit Seedrs   Ltd.   eine   High-End-Equity- Crowdfunding-Company,   die   es   er- möglichen   soll      zusätzliches   Kapi- tal   zu   beschaffen,   um   einen   Serien- bau    zu    ermöglichen.    “Wir    haben uns   mit   Crowdfunding-Spezialisten von    Equity    zusammengetan,    um Jedem   zu   ermöglichen,   ein   Teil   un- serer    Firma    zu    besitzen,    um    uns auf   die   nächste   Ebene   zu   bringen,” so   der   norwegische   Designer,   der von    der    Umsetzung    seines    Pro- jektes   überzeugt   ist.   Auf   der   dies- jährigen     AERO     wird     das     junge Unternehmen   nur   durch   einen   Info- Stand   vertreten   sein,   um   die   Flug- erprobung    nach    den    ersten    Roll- tests nicht zu stören.
Deutschlands    größter    UL-Herstel- ler   Comco   Ikarus   in   Mengen   konn- te   kurz   vor   der   AERO   den   Erstflug seines     erfolgreichen     Zweisitzers C42/CS    als    Elektro-Version    mel- den.      Der   komplette Antriebsstrang mit      32      kW/50      PS-Motor,      ein- schließlich    des    Controllers,    dem Stellhebel     und     einem     speziellen Anzeigeinstrument   wurde   von   Gei- ger-Engineering   geliefert.   Das   ge- plante     Serienflugzeug,     wird     zu- nächst   mit   vier      Lithium-Ionen-Bat- terien   mit   je   15   kg   betrieben.   Für die   Serie   werden   6 Akkupacks   zum Einbau   kommen,   die   sollen   90   Mi- nuten    Flugzeit    ermöglichen.    Den Erstflug   absolvierte   Geschäftsfüh- rer   Horst   Lieb   am   15.04.2018.   Der Prototyp   wurde   zunächst   von   der CS-Version     abgeleitet.     Die     kom- plette   elektrische   Einheit   mit   Bat- terien   wird   nur   unwesentlich   teurer als   die   Verbrenner-Version   werden. Eine    Kampfansage    an    zukünftige Mitbewerber! 
Auf    einer    im    Mai    in    Los    Angeles durchgeführten    Tagung    von    Uber stellte   Tine   Tomazik,   Leiter   für   For- schung   und   Entwicklung   bei   Pipi- strel    nun    erstmals    einen    Entwurf eines   eVTOL   für   vier   Fluggäste   vor, das     in     dichtbesiedelten     Zentren den     schnellen     Transport     durch- führen   soll.   Tine   Tomazik   betonte, dass   der   nun   vorgestellte   Entwurf sich      von      anderen      eVTOL-Kon- zepten   darin   unterscheide,   dass   mit dem   für   Uber   Elevate-Programm   zu entwickelnden   Hubsystem   im   Kom- bination      mit      dem      aerodynami- schen   Flügel   längere   Strecken   und
höhere      Geschwindigkeiten      zu- rückgelegt   werden   könnten.   Pipi- strels   Konzept   unterscheide   sich von    Hubschraubern    darin,    dass es     wesentlich     leiser,     sicherer, preiswerter     und     umweltfreund- licher    sein    wird.    Ivo    Boscarol, CEO    von    Pipistrel,    sagte:    "Pipi- strel        versucht        nicht,        den Helikopter   neu   zu   erfinden!.“   Die Firma   gab   auch   bekannt,   dass   sie eine     strategische     Partnerschaft mit     dem     seit     Jahrzehnten     be- kannten   Skihersteller   Elan   einge- gangen sei.
Pipistrel’s e-VTOL-Konzept
Schon bald Realität: Pipistrel’s eVTOL
1.  Lange Antares 20E 2.  LAK 18 B 3.  Schleicher ASG 32 4.  Silent 2 Electro 5.  Pipistrel Taurus Electro 6.  Song 120 7.  Archaeropterix electric 8.  eSpyder 9.  Silent E 10.Carbon Trike
Typenliste zugelassener Flugzeuge
Mit    seinem    auf    der   AERO    vorge- stellten   ATOS   WING   hat   A.I.R.   nun Bewährtes   mit   Neuem   kombiniert. Herausgekommen     ist     einsitziger Elektrosegler,    der    die    Flugeigen- schaften     des     ATOS     mit     einem Rumpf   verbindet,   der   ein   Einzieh- fahrwerk    und    ein    schwenkbares Propellersystem    für    den    16    kW- Geigermotor   besitzt.   Für   kalte   Tage bietet     sich     zusätzlich     eine     ge- schlossene    Haube    an.    Gesteuert wird   der   E-Segler   mit   einer   Knüp- pelsteuerung      über      Ruder      und Flügelklappen.    Dabei    büßt    ATOS Wing   in   seiner   Wendigkeit   in   enger Thermik     nichts     gegenüber     der reinen     Drachenversion     ein.     Die Einheit   entspricht   der   120   kg-UL- Klasse.   Die   Startrollstrecke   von      40 m   reicht   aus,   um   die   Vogel   mit   3,5 m/s   in   die   Luft   zu   bringen.   ATOS WING   weist   eine   Gleitzahl   von   28 aus,    doch    ist    er    bei    schwacher Thermik        mancher        Kunststoff- orchidee überlegen.
Anzeige
C42 fliegt jetzt elektrisch
Equatoraircraft ist startbereit
Elektrosegler ATOS Wing
Anzeige
   10.04. 2018
02.05.2018
Foto: Kristián Kierulf
Bild: H.Penner
Foto: A.I.R.
Pipistrel Pipistrel
   16.04. 2018
smartflyer
Typenreihe wird fortgesetzt
23.04.2018
Fliegen   ist   Leidenschaft,   Faszinati- on   und   Innovation:   Die   diesjährige AERO    stand    die   Allgemeine    Luft- fahrt   erneut   im   Blickpunkt.   Darun- ter    ganz    speziell    die    Elektroflug- zeuge.     Die     Firmen     zeigten     den neuesten    Stand    der    Technik.    Die internationale   Luftfahrtmesse   ging am    Samstag,    21.    April    2018    in Friedrichshafen    nach    vier    Tagen mit    einem    positiven    Ergebnis    zu Ende.   31   100   Besucher   (2016:   30 800)    aus    Europa,    Übersee,    Asien sowie    aus    Australien/Neuseeland und   630   Aussteller   aus   38   Ländern sorgten    für    ein    gutes    Ergebnis. Messechef    Klaus    Wellmann:    „Die AERO      ist      wahrscheinlich      das weltweit    wichtigste    Businesstref- fen     der     Allgemeinen     Luftfahrt.“ AERO-Projektleiter    Roland    Bosch berichtete   von   einer      optimistisch- en   Stimmung.   Nach   seiner   Ansicht dürfte     das     kommende     Jahr     die AERO   mit   noch   mehr   Ausstellern beschickt werden.
Foto: H.Penner
Foto: Messe-FN
AERO weiter auf Erfolgskurs